Beratung für Migranten

Die PHG Duisburg bietet durch das Sozialpsychiatrische Kompetenzzentrum Migration Duisburg/Niederrhein eine spezielle Beratung für psychisch erkrankte Migranten und deren Angehörige (seit 1998).

Die Beratung wird in deutscher, türkischer und russischer Sprache angeboten. Wir beraten aber selbstverständlich auch Betroffene aus anderen Nationen.

Hintergrund für die Einrichtung dieses besonderen Bereiches sind unsere Erfahrungen, dass aufgrund sozio-kultureller Unterschiede und sprachlicher Barrieren besondere Unterstützung für psychisch erkrankte Migranten erforderlich ist.

Die Beratungsangebote helfen dabei, Lösungen für die bestehenden Probleme zu suchen und ein geeignetes Angebot für die betroffenen, Rat suchenden Menschen zu finden. 

Bei der (Weiter-)Vermittlung zu anderen Einrichtungen oder Personen achten wir dabei auch auf sprachliche Kenntnisse.

Auch in dem Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens bietet die PHG Duisburg eine Unterstützung für betroffene Menschen und ihre Angehörigen mit Zuwanderungsgeschichte.


Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite Ambulant Betreutes Wohnen.

 

Kontakt:
PHG Duisburg
Gehrstraße 54
47167 Duisburg
0203 34876-0

Mehtap Terzi
0203 34876-2108
mehtap.terzi@phg-du.de

Tatiana Hülsmann
0203 34876-2110
tatiana.huelsmann@phg-du.de

Ansprechpartnerin
für die psychosoziale Beratung und Unterstützung geflüchteter Menschen
Sonja Mahler 
0203 34876 - 2102
sonja.mahler@phg-du.de
Offene Sprechstunde: Mittwoch 10-12 Uhr

 
Psychosoziale Beratung und Unterstützung geflüchteter Menschen

Viele der aus ihren Heimatländern geflüchteten Menschen haben in ihrer Heimat furchtbare Gewalt gesehen oder selbst erfahren. Sie mussten ihre Heimat ohne Hab und Gut von jetzt auf gleich verlassen. 

Sie waren diesen Situationen schutzlos ausgeliefert. Manche von ihnen waren bereits schon vor der Flucht seelisch erkrankt. Für die Chance auf echte Teilhabe in unserer Gesellschaft müssen zunächst alte „Wunden“ versorgt werden. 

Durch zeitnahe und niederschwellige Beratung und Betreuung muss die drohende Entwicklung oder Chronifizierung einer psychischen Erkrankung unbedingt sichergestellt werden. 

Hierfür bietet die PHG, unterstützt durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, folgende Hilfsangebote an:

-Beratungsgespräche zur psychosozialen Unterstützung und Stabilisierung

-individuelle Planung notwendiger Hilfen oder Vermittlung weitergehender Hilfen

-Psychosoziale Alltagsbegleitung (z.B. Begleitung zu Ämtern, Ärzten, gemeindepsychiatrischen Angeboten)

-Gruppenangebote im SPZ zur seelischen Stabilisierung unter Beteiligung eines sprachkompetenten Alltagsbegleites

-Vermittlung in das Regelsystem gemeindepsychiatrischer Hilfen oder örtlichen Hilfeangeboten (Psychotherapie, Suchthilfe, Familienhilfe) 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHG suchen hierzu die geflüchteten Menschen auf und schauen sensibel, wem sie ihre Hilfe anbieten können. Außerdem besteht selbstverständlich die Möglichkeit, dass sich Geflüchtete oder Menschen aus dem Umfeld der Betroffenen an die PHG wenden.